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Unsere Arbeit im Generationengarten

Das Projekt

Jedes Jahr gehen alle Klassen zwei Mal in den Generationengarten im Kirchheimer Schlossgarten. Dort säen und ernten wir verschiedene Pflanzen. Die Idee des Generationengartens ist es, dass Jung und Alt gemeinsam und voneinander lernen. Jeder Schuljahrgang sät und erntet etwas anderes.
Die 1. Klassen säen, Karotten-, Kürbis- und Rübensamen aus und ernten die großen fertigen Feldfrüchte dann in Klasse 2.
Alle Kinder der Klasse 2 säen im Frühjahr Getreide aus und ernten im Herbst, so wie früher, das reife Getreide mit einer Sense. Dann sind diese Kinder schon in der 3.Klasse.
Im Frühjahr setzen die Drittklässler die Kartoffeln, um sie dann im Herbst, wenn sie schon in der 4. Klasse sind, wieder zu lesen.
Die Kinder und Lehrkräfte werden von Seniorentrainern, Mitgliedern des Heimat- und Kulturvereins Kirchheim und noch vielen anderen fleißigen Helfern aus der Gemeinde Kirchheim unterstützt.

Jede erste Klasse pflanzt außerdem ihren eigenen Baum im Generationengarten.


Rüben

Im Frühjahr werden die Rübensamen von den Kindern der ersten Klasse in die Erde gelegt. Nach einiger Zeit müssen die kleinen Rüben vereinzelt werden, damit sie genug Platz zum Wachsen haben und schön groß werden können.
Im Spätsommer oder Herbst werden die Rüben dann von den Zweitklässlern geerntet. Die Rüben sind dann schön groß, orange und oval. Ein großer Teil der Rüben wird zum Verfüttern an Tiere genommen, aus einigen Rüben darf jedes Kind ein lustiges Rübenmännchen schnitzen.

Aus Rüben kann man jedoch nicht nur Tierfutter und Rübenmännchen machen. Es gibt auch Rübensorten, die man essen kann, wie zum Beispiel die Mohrrübe.


 

Getreide

Das Getreide wird im Frühjahr gesät und im Herbst geerntet. Heute wird dies mit einer Sämaschine und einem Mähdrescher gemacht. Früher wurde es per Hand ausgesät und bei der Ernte mit einer Sense abgeschnitten und zu Garben gebunden. Mit einem Dreschflegel wurde das Korn heraus geschlagen.
Das machen wir im Generationengarten mit Hilfe von sogenannten „Omas“ und „Opas“ auch so. Uns Kindern macht das sehr viel Spaß!

Nach der Ernte haben wir das Getreide in der alten Scheune gedroschen und einige Körner zu Mehl gemahlen.

Aus dem Mehl werden dann Brot und Brötchen gemacht. Außerdem kann man aus Getreide Bier und Tierfutter herstellen.


Kartoffeln

Im Frühjahr werden von allen Viertklässlern Kartoffeln gesetzt. Dabei werden mit Hilfe einer Kartoffelsetzmaschine oder per Hand Löcher in die Erde gegraben. Anschließend werden die Kartoffeln in die Löcher gelegt und mit Erde bedeckt. Es gibt verschiedene Kartoffelsorten die lustigerweise Frauennamen tragen.
Wir ernten die Kartoffeln im Herbst. Dafür benötigen wir einen Roder, der die Kartoffeln aus der Erde holt. Wir lesen die Kartoffeln auf und sortieren sie nach großen und kleinen Kartoffeln in Säcke. Die kleinen Kartoffeln werden als Tierfutter verwendet, aus den großen Kartoffeln werden zum Beispiel am Kartoffelfest in der alten Scheune leckere Gerichte gekocht. Wenn man die Kartoffeln über den Winter hin lagern will, muss man dies in einem dunklen und kalten Raum tun.