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Wandertag der Klassen 3a und 3b

Eine richtige Wanderung

Unsere Klassenlehrerinnen Frau Spahn und Frau Engel-Hattwich hatten es ja angekündigt, aber so richtig geglaubt hatten wir es nicht, bis wir an der Wegspinne saßen und dachten, nun ginge es zurück zur Schule. Bisher war unsere längste Wanderstrecke ein Ausflug in den Generationengarten gewesen und unter einem „waschechten“ Wandertag konnten wir uns noch gar nichts vorstellen. Das änderte sich aber schnell, als wir direkt um 8.10 Uhr am Wildgehege vorbei in den Wald starteten. Dann ging es erst einmal immer bergauf und wir suchten nach kreativen Möglichkeiten, uns gegenseitig zu entlasten.

 

Rucksäcke wurden auf großen Stöcken aufgereiht und gemeinsam getragen, man konnte versuchen, sich von Mitschülern ziehen zu lassen und wiederkehrende Fragen nach der ersten Pause und Frühstück ließen die Anstrengung ein wenig in den Hintergrund treten.

 

Unser erstes Ziel war die kleine Schutzhütte an der Wegspinne. Dort machten wir eine wohlverdiente Pause und frühstückten in aller Ruhe. Wer fertig war, konnte sich umsehen und dabei viel uns auf, wieviel Müll von Wanderern und Spaziergängern im Wald herumliegen gelassen wurde, trotz eines großen Müllbehälters an der Schutzhütte. Schon war unser erstes Waldprojekt für unsere Wanderung geboren – wir entmüllen den Wald und schützen so unsere Umwelt. Einige von uns bewaffneten sich mit Taschentüchern (Müll ist ja selten sauber) und suchten alle Umweltsünden zusammen, um sie in den Müllebhälter zu werfen. Dies behielt die Gruppe auch während der gesamten Wanderung bei.

Von der Wegspinne aus wanderten wir einen Rundweg entlang, der uns am Ende wieder zu der Wegspinne zurück führte. Hierbei entstanden zwei weitere Projekte. Ein paar Kinder sammelten Blumen, Gräser, Zapfen und Moos, um sie während der zweiten Rast mit Hilfe eines von einer Schülerin mitgebrachten Buches zu bestimmen. Dies machte uns viel Spaß und war zugleich eine Herausforderung.

 

Andere von uns suchten nach Fußspuren von Tieren, die in angetrocknetem Schlamm gut sichtbar waren.

Als wir wieder an der Wegspinne ankamen, konnten wir uns noch einmal stärken und frei spielen. Einge von uns errichteten Waldtipis, andere suchten formschöne Steine und bearbeiteten sie weiter und wieder andere kletterten zwischen den Stämmen.

 

Auf unserem Rückweg zur Schule machten wir noch einen kurzen Halt im Wildgehege und durften dort noch spielen, bevor unsere Wanderung ein Ende fand. Es hat uns sehr gefallen und wir wissen jetzt, dass „wandern“ mehr sein kann, als einfach eine Strecke abzulaufen.